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Die richtige Stelle für den großen Hebel

Punktuiert Akzente setzen, die auffallen und weitergetragen werden. So einfach kann virales Marketing beschreiben. Es gibt genügend Stellen im Internet, wo eine Unternehmensnachricht oder eine Produktinformation elegant einfließen kann. Ein (fremdes) Forum, ein Blog oder einfach eine unterhaltsame Aktion sorgen für Aufmerksamkeit.

Multiplikator erwünscht

Ist man an den richtigen Stellen vertreten, reden die Besucher darüber. Sie chatten, setzen Links oder empfehlen eine Webseite einfach weiter. Hier liegt eine Schnittstelle zwischen Social Marketing und viralem Marketing. Immer setzt das Prinzip auf eine Vervielfachung der Information durch interessierte Besucher.

eBay kann virales Marketing sein

Neben einem direkten Verkauf bietet sich beispielsweise eBay als Multiplikator an. Mit geschickt platzierten Highlights ist dann weniger ein direkter Umsatz das Ziel, eher die Publikumswirksamkeit beispielsweise für einen regulären Internetshop. Man muss ja nicht alle Produkte bei eBay selbst listen, sondern kann durchaus Lücken im eBay Sortiment lassen, die eben nur im normalen Shop bedient werden. Auch sind bewusst Auktionen möglich, die nur das Ziel haben, einen Anbieter bekannt zu machen.

Ein Gewinnspiel kann virales Marketing sein

Neben der oft anzutreffenden Gewinnspielflut zu Weihnachten oder Ostern können Gewinnspiele gezielt als Akzente genutzt werden, die Kunden bei Saisonware zum Anbieter führen. Entscheidend ist das richtige Timing sowie eine Konkurrenzanalyse, die gezielt Lücken für die Aufmerksamkeit möglicher Kunden findet.

Eine Presseinformation, ein Forumsbeitrag kann virales Marketing sein

Kompetent und informativ, bei Bedarf unterhaltsam ist das Rezept für erfolgreiches virales Marketing. Stimmt dann noch die passende Ansatzstelle, erfolgt der gewünschte Multiplikator. Dass hier, ebenso wie bei einer Pressemitteilung zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung, vollkommen andere Kriterien als bei regulärer Pressearbeit zum Tragen kommen, versteht sich.

Belgien zu verkaufen

Lassen Sie mich diese Vorgehensweise an einem Extrembeispiel schildern. Bei eBay bot ein Journalist ganz Belgien (Sie lesen richtig!) zum Verkauf an. eBay hat selbstverständlich die Auktion gelöscht. Trotzdem war die Resonanz gewaltig, alle belgischen Medien sowie auch die internationalen Medien berichteten. Interessant ist weniger der Vorgang an sich, sondern die Nachricht, welche in der "Produktbeschreibung" von Belgien enthalten war: Staatsverschuldung und Regionalisierung. Damit wurden zwei brennende Probleme ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Minimaler Einsatz, maximale Wirkung.

 

 

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